DR. MED. ANTJE KISCHK

GESUNDE VORAUSSETZUNGEN SCHAFFEN

ARBEITSMEDIZIN

Medizin am Arbeitsplatz

Arbeiten und gesund bleiben – das ist das Ziel einer wirksamen Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz. Die Arbeitsmedizin hilft, schädliche Einflüsse zu verhindern, gesundheitliche Einschränkungen und Krankheiten früh zu erkennen und eine berufliche Wiedereingliederung nach langer Krankheit zu begleiten. Im Idealfall fördert sie zudem mit entsprechenden Maßnahmen das Gesundheitsbewusstsein der Beschäftigten.

Pflicht und Kür

Für den Arbeits- und Gesundheitsschutz müssen Arbeitgeber schon aus rechtlicher Verpflichtung Sorge tragen. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein – zunehmend genutztes – ergänzendes Maßnahmenkonzept, mit dem engagierte Unternehmen und Betriebe sich umfassend um die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern.

Gesunde Voraussetzungen schaffen

Als erfahrene Fachärztin für Allgemein- und Arbeitsmedizin unterstütze ich Unternehmen in allen Fragen zur Arbeitsmedizin, zum Gesundheitsschutz, zur Arbeitssicherheit und zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit der Unternehmensführung zu erreichen, dass Mitarbeitende Leben und Arbeiten als gesunde und sinnstiftende Symbiose erfahren und damit ihre Lebensqualität signifikant verbessern.

LEISTUNGEN

ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZ

Grundsätzlich liegt es im Interesse von Unternehmen Arbeitsunfälle und Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz zu vermeiden, denn Fehlzeiten von Mitarbeitern bedeuten hohe Kosten.

Arbeiten – aber sicher
Alle Beschäftigten eines Unternehmens sollen ihre Arbeit gesundheitlich unbedenklich und sicher ausführen können: Sei es der ergonomische Stuhl und das richtige Licht am Schreibtisch oder die erforderliche persönliche Schutzausrüstung am Industriearbeitsplatz.

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt
Als Arbeitsmedizinerin bin ich zusammen mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit und den Verantwortlichen des Unternehmens an der Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsplätzen beteiligt.

Die gemeinsame Begehung und Beurteilung von Arbeitsplätzen ist dabei ein kontinuierlicher Prozess, der beispielsweise  bei der Einführung neuer Arbeitsstoffe/ -mittel oder Tätigkeitsmodifikationen fortlaufend angepasst werden muss. Des Weiteren nehme ich am Arbeitsschutzausschuss (ASA) und dessen Sitzungen teil.

ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE

Die arbeitsmedizinische Vorsorge hilft dabei, arbeitsbedingte Einschränkungen und Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und im besten Fall zu verhüten. So trägt sie wesentlich dazu bei, die Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und den betrieblichen Gesundheitsschutz zu stärken.

Vorsorge schützt
Die arbeitsmedizinische Prävention ist ein in der Arbeitsschutzrahmenrichtlinie der EU festgeschriebenes Recht aller Beschäftigten – der Arbeitgeber und der mit der Vorsorge beauftragte Betriebsarzt sorgen für deren Umsetzung in den Unternehmen.

Ganzheitlich betreuen
Als langjährig erfahrene Arbeitsmedizinerin kann ich die Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Gesundheit sehr gut beurteilen. Meine Aufgabe besteht in der umfassenden arbeitsmedizinischen Betreuung der Beschäftigten. In jedem Unternehmen passe ich die Präventiv-Maßnahmen betriebsspezifisch an und betrachte neben der Untersuchung der Mitarbeitenden deren ganzheitliche Beratung als wesentlichen Baustein meiner Leistungen.

BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT (BGM)

Menschen sind das wichtigste Kapital: Das BGM steigert zum einen die Lebensqualität und Zufriedenheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz, zum anderen senkt es nachweislich die Fehlzeiten und kommt als imagefördernder Erfolgsfaktor den unternehmerischen Interessen entgegen.

Gesund arbeiten in der Welt von morgen: ARBEIT 4.0
Unsere Arbeitswelt ändert sich rasant und wir müssen uns anpassen. Globalisierung und Strukturwandel, Digitalisierung und Arbeitsverdichtung sowie der demografische Wandel führen zu neuen Herausforderungen für alle Beschäftigten in Unternehmen. Die körperliche und seelische Gesundheit spielt eine zunehmende Rolle. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist als zentrale Maßnahme im Arbeitsschutz eine Antwort
auf diese Veränderungen.

Das BGM

  • bezieht die Gesundheit des Menschen in Leitbild, Führungskultur, Strukturen und Prozesse ein,
  • analysiert die Arbeitssituation unter gesundheitlichen Aspekten,
  • entwickelt zielgerichtete Maßnahmen
  • und evaluiert ihre Wirksamkeit.

Das BGM

  • trägt dazu bei, ältere Arbeitnehmer als wertvolle und erfahrene Experten lange für das Unternehmen zu erhalten,
  • ermöglicht Beschäftigten nach längerer Krankheit einen behutsamen Neustart zu ermöglichen (BEM)
  • und kümmert sich in Zeiten des Fachkräftemangels verstärkt um neue und jüngere Mitarbeiter.

Freiwillig Gesundheit fördern
Kernaufgaben des BGM sind u.a. die feste Etablierung von Verhältnis- und Verhaltensprävention. Das bedeutet: Es unterstützt einerseits das Unternehmen dabei, optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen (Verhältnisprävention) und andererseits, die Mitarbeitenden zu gesundheitsbewusstem Verhalten zu motivieren (Verhaltensprävention). So trägt es nachweislich und maßgeblich zur langfristigen Gesundheit von Beschäftigten bei.

BMHR: Den Boden bereiten
Die Betrieblichen Managementstrategien der Human Ressources (BMHR) wenden sich an Führungskräfte und wirken somit als Verhältnisprävention. Ich unterstütze und berate Unternehmen dabei, strukturell und personell mit einem passgenauen Konzept „die Verhältnisse“, also die Voraussetzungen für die Umsetzung eines umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) zu schaffen bzw. weiterzuentwickeln.

Gut zu wissen – steuerfreie Gesundheitsleistungen
Seit dem 1. Januar 2009 kann ein Unternehmen 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr lohnsteuerfrei für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren. Darauf verweist §3 Nr. 34 des Einkommensteuergesetzes (EStG).

AKTIV WERDEN MIT BETRIEBLICHER GESUNDHEITSFÖRDERUNG (BGF)

Ich unterstütze Unternehmen aktiv bei den Maßnahmen der BGF mit der Organisation und Durchführung von Schulungen, Vorträgen, Seminaren, Beratungen, Gesundheitsaktionen und -programmen.

Gesundheitsangebote nutzen
Wer gesund bleiben möchte, muss etwas für sich tun. Unternehmen, die diese Erkenntnis  der Beschäftigten unterstützen möchten, nutzen die Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Diese wenden sich direkt an die Mitarbeitenden und wirken vorbeugend – als so genannte Verhaltensprävention.

Hier einige  Beispiele aus meinem Angebot:

  • Stress- und Zeitmanagementseminare
  • Coaching in Konfliktprozessen
  • Psychologische Beratung und Gesundheitsorientierte Gesprächsführung (GOG)
  • Ernährung
  • Bewegung
  • Gesunder Schlaf
  • Reise- und Impfberatung
  • Raucherentwöhnung

ICH FREUE MICH AUF IHRE NACHRICHT

RECHTLICHE GRUNDLAGEN

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet jeden Arbeitgeber, die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit zu beurteilen und hieraus die erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen abzuleiten.

Doppelt gut beraten
Der Arbeitgeber bleibt hauptverantwortlich für den Arbeits- und Gesundheitsschutz seiner Beschäftigten.

Er ist u.a. dazu verpflichtet, einen Betriebsarzt sowie eine Fachkraft für Arbeitssicherheit zu bestellen, die ihn bei der Umsetzung aller erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen als erfahrene Berater unterstützen.

Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement (BEM)
Auch das Recht auf Wiedereingliederung am Arbeitsplatz nach längerer Krankheit ist im Sozialgesetzbuch (SGB IX) gesetzlich verankert.

Der Arbeitgeber muss demzufolge allen Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind, das BEM anbieten.

Bei diesem Prozess ist die enge Zusammenarbeit mit mir als Betriebsärztin für alle Beteiligten von großem Nutzen.

Nützliche Linkszu den rechtlichen Grundlagen und zum Arbeitsschutz:
www.dguv.de
www.bmas.de

BIOGRAFIE UND QUALIFIKATIONEN

Die Ärztin Antje Kischk

  • Studium der Humanmedizin in Berlin (FU) und Düsseldorf (HHU)
  • Arbeitsmedizinische Facharztweiterbildung Firma Herberts GmbH (Hoechst-AG), Wuppertal
  • Internistische, chirurgische und allgemeinmedizinische Facharztweiterbildung im Florence-Nightingale-Krankenhaus, Düsseldorf

Fachgebiete

  • Fachärztin für Arbeitsmedizin
  • Fachärztin für Allgemeinmedizin

Zusätzliche Qualifikationen

  • Psychotherapie (abgeschlossene 3-jährige Weiterbildung)
  • Gesundheitsorientierte Gesprächsführung nach dem Brügger Modell (GOG): Eine verhaltenstherapeutische Kurzzeittherapie
  • Trainerin für Stress- und Zeitmanagement
  • Psychosomatische Grundversorgung
  • Ernährungsmedizin
  • Reisemedizin

Berufspraxis

  • Ausschließlich arbeitsmedizinisch tätig seit Oktober 2018
  • Januar 2008 – September 2018 hausärztliche und arbeitsmedizinische Tätigkeit in eigener Praxis (Düsseldorf)
  • Langjährige arbeitsmedizinische Erfahrung in diversen Branchen inklusive Begleitung und Mitgestaltung BEM und BGM-Prozesse in Unternehmen

Vorträge und Workshops

Regelmäßig Vorträge und Workshops zu diversen Gesundheitsthemen (insbesondere zu psychischer Gesundheit und Stressmanagement) in Unternehmen sowie den Ärztekammern Nordrhein und Schleswig-Holstein

REFERENZEN

AUTOHAUS ADELBERT MOLL GMBH & CO. KG, DÜSSELDORF | BURCKHARDT COMPRESSION AG, NEUSS | CMS HASCHE SIGLE MBB, DÜSSELDORF | GEPA MBH, WUPPERTAL | HANDWERKSKAMMER DÜSSELDORF | HEXION SPECIALTY CHEMICALS GMBH, DUISBURG & ISERLOHN | INFRATEC, RAINCARBON DUISBURG GMBH, DUISBURG | LATHAM & WATKINS LLP, DÜSSELDORF | MCDERMOTT WILL & EMERY LLP DÜSSELDORF, FRANKFURT, MÜNCHEN | NEUSS TRIMODAL, NEUSS-HESSENTOR MULTIMODAL GMBH, NEUSS | SCHWARZKOPF & HENKEL PRODUCTION EUROPE GMBH & CO. KG, VIERSEN | WÜSTHOF GMBH, SOLINGEN

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